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Das passende Formular für Ihre Vorsorgeuntersuchung auswählen
Für die österreichische Vorsorgeuntersuchung – Neu wählen Sie das Formular danach aus, was bei Ihrem Termin erfasst werden soll. Es gibt nicht ein einziges Blatt für alle Fälle. Der Anamnesebogen hält Ihre persönlichen Gesundheitsangaben fest, der Alkoholfragebogen erfasst den Alkoholkonsum, das Befundblatt dokumentiert die Untersuchungsergebnisse. Für einen PAP-Abstrich gibt es ein eigenes Dokumentationsblatt.
- Allgemeine Angaben und Vorgeschichte: Anamnesebogen
- Fragen zum Alkoholkonsum: Alkoholfragebogen
- Ärztliche Untersuchungsergebnisse: Befundblatt
- PAP-Abstrich:Dokumentationsblatt PAP-Abstrich
Für eine reguläre Vorsorgeuntersuchung sind meist mehrere Unterlagen relevant. Welches Blatt Sie selbst ausfüllen und welches die Ordination bearbeitet, hängt vom Ablauf ab. Medizinische Befunde, Laborwerte und ärztliche Bewertungen tragen Sie nicht eigenständig ein; diese Angaben gehören in die Hände des medizinischen Personals.
Praktisch ist folgende Reihenfolge: Beginnen Sie mit dem Anamnesebogen, bearbeiten Sie den Alkoholfragebogen nur bei entsprechender Aufforderung und nehmen Sie vorhandene Befunde zum Termin mit. Das Befundblatt und das PAP-Dokumentationsblatt werden in der Regel während der Untersuchung ergänzt.
Die Formulare stehen beim Dachverband der Sozialversicherungsträger zum Download bereit. Prüfen Sie vor dem Ausdruck, ob Sie die aktuelle Version verwenden. Der Bereich wurde am 22. Juli 2026 aktualisiert. Bei Unsicherheit hilft die Ordination weiter, denn nicht jede Untersuchung benötigt jedes Formular.
Anamnesebogen: Persönliche Gesundheitsdaten richtig erfassen
Der Anamnesebogen erfasst Ihre gesundheitliche Vorgeschichte. Füllen Sie ihn möglichst vollständig und in Ruhe aus. Entscheidend sind nicht nur aktuelle Beschwerden, sondern auch frühere Erkrankungen, Operationen und länger bestehende gesundheitliche Probleme.
Halten Sie vor dem Ausfüllen Ihre Medikamentenliste, Arztbriefe und Impfunterlagen griffbereit. Notieren Sie bei Arzneimitteln möglichst den Namen, die Stärke und die tägliche Einnahme. Auch frei verkäufliche Mittel, Nahrungsergänzungen und pflanzliche Präparate können für die ärztliche Einschätzung wichtig sein.
- bekannte Erkrankungen und frühere Operationen
- regelmäßig eingenommene Medikamente
- Allergien und unverträgliche Wirkstoffe
- relevante Erkrankungen in der Familie
- aktuelle Beschwerden mit Beginn und Verlauf
- Rauchen, Bewegung, Ernährung und Schlaf, sofern danach gefragt wird
Bei Fragen mit Auswahlfeldern genügt eine klare, ehrliche Antwort. Lassen Sie nichts absichtlich weg, auch wenn eine Angabe unangenehm erscheint. Gesundheitsberufe unterliegen der Verschwiegenheit; gerade scheinbare Nebensachen können die weitere Abklärung beeinflussen.
Unsichere Angaben sollten Sie als solche kennzeichnen. Raten Sie bei Jahreszahlen, Diagnosen oder Dosierungen nicht. Ein kurzer Vermerk wie „unbekannt“ oder „nicht sicher“ ist hilfreicher als falsche Präzision. Änderungen seit einem früheren Termin tragen Sie deutlich nach.
Unterschreiben Sie den Bogen erst, wenn alle Antworten geprüft sind. Besprechen Sie offene Punkte in der Ordination. Der Anamnesebogen ersetzt kein persönliches Gespräch, sondern schafft dafür eine verlässliche Grundlage.
Alkoholfragebogen: Angaben zum Alkoholkonsum eintragen
Der Alkoholfragebogen dient dazu, Ihr Trinkverhalten möglichst nüchtern und vergleichbar zu erfassen. Maßgeblich sind konkrete Mengen, die Häufigkeit und typische Situationen – nicht die eigene Einschätzung als „Vieltrinker“ oder „Gelegenheitstrinker“.
Beantworten Sie die Fragen für einen üblichen Zeitraum, nicht nur für die vergangene Woche. Denken Sie auch an Wochenenden, Feiern und Urlaubszeiten. Wenn Ihr Konsum stark schwankt, beschreiben Sie dieses Muster ehrlich im vorgesehenen Feld oder sprechen Sie es beim Termin an.
- Wie oft trinken Sie alkoholische Getränke?
- Wie viele Getränke konsumieren Sie an einem typischen Tag mit Alkohol?
- Wie häufig kommt es zu größeren Mengen bei einer Gelegenheit?
- Gibt es alkoholfreie Tage innerhalb einer normalen Woche?
- Trinken Sie manchmal, um Stress, Schlafprobleme oder Sorgen zu bewältigen?
- Ist es schon vorgekommen, dass Sie den Konsum reduzieren wollten?
Schätzen Sie ein Getränk nicht nur nach dem Glas. Ein kleines Bier, ein Viertelliter Wein und ein Schnaps enthalten sehr unterschiedliche Mengen an Alkohol. Bei Mischgetränken hilft die Angabe der verwendeten Flaschen- oder Glasgröße. Wer unsicher ist, sollte die Unsicherheit notieren, statt eine scheinbar exakte Zahl einzutragen.
Auch alkoholfreies Bier oder Wein müssen nicht automatisch als alkoholische Getränke zählen. Prüfen Sie bei solchen Produkten den tatsächlichen Alkoholgehalt. Besonders wichtig ist die Angabe, wenn Sie Medikamente einnehmen, schwanger sind oder bereits Beschwerden nach Alkohol bemerkt haben.
Der Fragebogen ist kein moralisches Urteil und keine Prüfung. Er soll Hinweise liefern, ob ein Gespräch über Risiken, Schlaf, Blutdruck, Leber oder Wechselwirkungen sinnvoll ist. Antworten Sie deshalb direkt und nutzen Sie das Formular als Grundlage für ein offenes Gespräch.
Befundblatt: Untersuchungsergebnisse dokumentieren
Das Befundblatt bündelt die Ergebnisse der Vorsorgeuntersuchung. Es ist für die medizinische Dokumentation bestimmt und wird daher von der Ordination ausgefüllt. Dazu gehören je nach Untersuchungsumfang etwa Messwerte, Laborergebnisse und ärztliche Beurteilungen.
Ein einzelner Messwert ist nicht mit seiner medizinischen Einordnung gleichzusetzen. Ein Blutdruckwert, ein Blutzuckerwert oder ein Laborparameter kann je nach Zeitpunkt, Messmethode und persönlicher Situation unterschiedlich bewertet werden. Tragen Sie solche Angaben deshalb nicht selbst nach und ändern Sie keine Einträge.
Prüfen Sie das fertige Blatt am Ende des Termins auf formale Vollständigkeit:
- Stimmen Name und Geburtsdatum?
- Sind Untersuchungsdatum und Ordination eingetragen?
- Ist erkennbar, welche Werte noch ausständig sind?
- Wurde vermerkt, ob eine weitere Abklärung nötig ist?
- Erhalten Sie eine Kopie oder eine verständliche Zusammenfassung?
Leere Felder bedeuten nicht automatisch einen unauffälligen Befund. Manchmal wurde ein Wert nicht erhoben oder liegt noch nicht vor. Fragen Sie bei unklaren Kürzeln, Einheiten oder Markierungen direkt nach. Besonders bei Laborwerten ist die jeweilige Referenzspanne wichtig; sie kann sich je nach Labor unterscheiden.
Bewahren Sie das ausgefüllte Befundblatt gemeinsam mit früheren Befunden auf. Bei späteren Untersuchungen kann die Ordination Veränderungen besser einordnen. Bei einem Arztwechsel nehmen Sie die Unterlage selbst mit oder klären, wie die Befundübermittlung erfolgen soll.
Das Befundblatt ersetzt keine persönliche Erklärung. Wenn ein Ergebnis auffällig ist, sollte die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt den nächsten Schritt festlegen. Das kann eine Kontrolle, eine weiterführende Untersuchung oder lediglich eine Beobachtung sein.
Dokumentationsblatt für den PAP-Abstrich verwenden
Das Dokumentationsblatt für den PAP-Abstrich begleitet die zytologische Untersuchung des Gebärmutterhalses. Es hält fest, aus welchem Bereich die Probe stammt, wann sie entnommen wurde und unter welchen Bedingungen das Labor sie beurteilen soll. So bleibt der Befund der richtigen Person und der passenden Entnahmestelle zugeordnet.
Dieses Blatt wird nicht von der Patientin ausgefüllt. Die Ordination ergänzt die medizinischen Angaben, das Labor trägt das Untersuchungsergebnis ein. Ihre Aufgabe besteht vor allem darin, wichtige Informationen zur Einordnung mitzuteilen, etwa eine Schwangerschaft, eine aktuelle Blutung, eine frühere Behandlung am Gebärmutterhals oder Beschwerden.
- Informieren Sie die Ordination über eine mögliche Schwangerschaft.
- Weisen Sie auf eine aktuelle Monatsblutung oder ungewöhnliche Blutungen hin.
- Nennen Sie relevante Eingriffe oder Vorbefunde, falls diese nicht bereits bekannt sind.
- Fragen Sie, wann und auf welchem Weg der Laborbefund mitgeteilt wird.
Die Qualität der Probe kann beeinflusst werden, wenn kurz vor der Entnahme Vaginalmedikamente, Cremes oder Spülungen verwendet wurden. Teilen Sie solche Anwendungen mit. Auch der Zeitpunkt der letzten Regelblutung kann für die Dokumentation hilfreich sein.
Ein PAP-Ergebnis ist eine zytologische Beurteilung. Es beschreibt Zellveränderungen, beweist aber nicht allein eine Krebserkrankung. Je nach Befund kann eine Kontrolle, eine HPV-Testung oder eine weitere Untersuchung empfohlen werden. Die Ordination erklärt, was das konkrete Ergebnis bedeutet und welcher Zeitraum für den nächsten Schritt gilt.
Die österreichische Sozialversicherung stellt neben dem Dokumentationsblatt auch eine eigene Ausfüllhilfe bereit. Verwenden Sie dafür die aktuelle Version des PDFs. Das Blatt umfasst 93 KB; die zugehörige Ausfüllhilfe ist mit 751 KB deutlich umfangreicher.
Bewahren Sie den Befund nach der Mitteilung auf. Falls Sie keinen Befund erhalten, fragen Sie bei der Ordination nach, ob das Laborergebnis bereits eingelangt ist.
Ausfüllhilfen zum allgemeinen Untersuchungsprogramm nutzen
Die Ausfüllhilfe zum allgemeinen Untersuchungsprogramm zeigt, wie die einzelnen Felder des Befundblatts fachlich zu verstehen und zu dokumentieren sind. Sie ist vor allem für Ordinationen gedacht, kann aber auch Patientinnen und Patienten helfen, Abkürzungen, Messgrößen oder Untersuchungsschritte einzuordnen.
Die Hinweise stehen in der Ärztebroschüre zur Vorsorgeuntersuchung auf den Seiten 45 bis 49. Dort wird der Dokumentationsrahmen des Programms erläutert. Markieren Sie Begriffe, die Sie nicht verstehen, und bringen Sie Ihre Fragen mit. Besonders sinnvoll ist das bei:
- medizinischen Abkürzungen
- Einheiten und Messbereichen
- nicht ausgefüllten oder gestrichenen Feldern
- Hinweisen auf empfohlene Kontrollen
- Angaben, die sich auf verschiedene Untersuchungsabschnitte beziehen
Die Broschüre erklärt, welche Angaben zur standardisierten Vorsorge gehören. Nicht jede zusätzliche Untersuchung ist Bestandteil des allgemeinen Programms; ob weitere Tests sinnvoll sind, entscheidet die Ärztin oder der Arzt anhand Ihrer individuellen Situation.
Verwenden Sie die Seiten 45 bis 49 nicht als Checkliste zur Selbstdiagnose. Ein einzelner Wert kann ohne Befundzusammenhang irreführend sein. Die Ausfüllhilfe beschreibt die Dokumentation, ersetzt aber keine medizinische Bewertung.
Die vollständige Ärztebroschüre ist als PDF mit etwa 2 MB verfügbar. Achten Sie beim Download auf die Versionsangabe der Österreichischen Sozialversicherung.
Ärztebroschüre zur Vorsorgeuntersuchung richtig einsetzen
Die Ärztebroschüre zur Vorsorgeuntersuchung ist das zentrale Nachschlagewerk für die fachliche Durchführung und Dokumentation des Untersuchungsprogramms. Sie richtet sich in erster Linie an medizinisches Personal. Für Versicherte bietet sie einen Einblick in den Aufbau der Unterlagen und die verwendeten Fachbegriffe.
Verwenden Sie die Broschüre gezielt, statt sie vollständig durchzuarbeiten. Suchen Sie zunächst nach dem Abschnitt, der zu Ihrer Frage passt. Die Seiten 45 bis 49 erläutern die Ausfüllhilfe zum allgemeinen Untersuchungsprogramm; andere Kapitel ordnen einzelne Untersuchungsschritte oder Dokumentationsfragen näher ein.
- Nutzen Sie das Inhaltsverzeichnis, um ein Thema schnell zu finden.
- Prüfen Sie Seitenzahl und Abschnitt, bevor Sie eine Angabe bewerten.
- Schreiben Sie unbekannte Begriffe für das Gespräch in der Ordination heraus.
- Vergleichen Sie keine einzelnen Werte ohne den dazugehörigen fachlichen Zusammenhang.
Die Broschüre ist besonders hilfreich, wenn mehrere Formulare zusammenwirken. Sie zeigt, welche Angaben zur standardisierten Untersuchung gehören und welche Einträge erst nach der ärztlichen Beurteilung erfolgen.
Als PDF mit rund 2 MB lässt sich die Broschüre auf einem Computer, Tablet oder Smartphone öffnen. Speichern Sie die Datei jedoch nicht als dauerhafte Referenz, ohne das Aktualisierungsdatum zu prüfen.
Die aktuelle Fassung stammt vom 22. Juli 2026. Maßgeblich ist die Version, die auf der Website des Dachverbands der Sozialversicherungsträger bereitsteht. Bei einem Widerspruch zwischen einer älteren Ausdruckfassung und der aktuellen Onlineversion sollte die Ordination klären, welche Unterlage verwendet werden soll.
Elektronisches Befundblatt und passende Ausfüllhilfe
Das elektronische Befundblatt dient der digitalen Erfassung von Untersuchungsergebnissen im Rahmen der österreichischen Vorsorgeuntersuchung. Die passende Ausfüllhilfe erklärt die Feldlogik und unterstützt Ordinationen dabei, Einträge vollständig und einheitlich vorzunehmen.
Für Patientinnen und Patienten ist wichtig, die digitale Dokumentation nicht mit einem eigenen Online-Formular zu verwechseln. Das elektronische Befundblatt wird normalerweise von der Ordination bearbeitet. Sie können aber Einsicht nehmen und sich unklare Bezeichnungen erklären lassen.
- Fragen Sie, welche Angaben bereits gespeichert wurden.
- Lassen Sie sich unverständliche Kürzel und Statusangaben erläutern.
- Klären Sie, ob Laborwerte noch fehlen oder später ergänzt werden.
- Erkundigen Sie sich, wie Sie eine Befundzusammenfassung erhalten.
Die digitale Ausfüllhilfe ist besonders hilfreich, wenn Felder Pflichtangaben enthalten oder Auswahlmenüs verwendet werden. Sie zeigt, welche Einträge zusammengehören und wann ein Feld freibleiben darf. Ein fehlender Wert ist daher nicht automatisch ein unauffälliges Ergebnis.
Bei der elektronischen Dokumentation können Nachträge, Korrekturen und Übermittlungsstatus sichtbar sein. Eine Änderung sollte nachvollziehbar bleiben und nicht einfach durch Überschreiben verschwinden. Wenn eine digitale Angabe nicht mit dem Gespräch oder einem Laborbefund übereinstimmt, sprechen Sie die Ordination zeitnah darauf an.
Die Ausfüllhilfe finden Sie im Bereich Elektronisches Befundblatt auf der Website der Österreichischen Sozialversicherung. Prüfen Sie beim Öffnen, ob die Datei zur elektronischen Version gehört und ob eine neuere Fassung verfügbar ist.
Ein digitaler Befund erleichtert die strukturierte Weitergabe, ersetzt aber keine verständliche Erklärung. Lassen Sie sich am Ende des Termins sagen, welche Ergebnisse bereits vorliegen, welche noch erwartet werden und wer den nächsten Schritt veranlasst.
Formulare der Österreichischen Sozialversicherung herunterladen
Die Formulare zur Vorsorgeuntersuchung – Neu können Sie direkt bei der Österreichischen Sozialversicherung herunterladen. Nutzen Sie möglichst die Originaldateien der zuständigen Institution, um veraltete Kopien oder unvollständige Ausdrucke von Drittseiten zu vermeiden.
Ordnen Sie die Dateien nach ihrem Zweck. Für den privaten Download reichen meist der Anamnesebogen und – falls vorgesehen – der Alkoholfragebogen. Das Befundblatt und das Dokumentationsblatt für den PAP-Abstrich werden häufig von der Ordination benötigt. Laden Sie sie zusätzlich nur herunter, wenn die Praxis Sie darum bittet.
- Anamnesebogen: PDF mit 80 KB
- Alkoholfragebogen: PDF mit 66 KB
- Befundblatt: PDF mit 143 KB
- Dokumentationsblatt PAP-Abstrich: PDF mit 93 KB
Überprüfen Sie vor dem Speichern den Dateinamen, das PDF-Format und das Aktualisierungsdatum der Downloadseite. Die Unterlagen wurden zuletzt am 22. Juli 2026 aktualisiert. Öffnen Sie jede Datei einmal, bevor Sie sie ausdrucken, um beschädigte Downloads, leere Seiten oder Darstellungsfehler frühzeitig zu erkennen.
Für den Ausdruck eignet sich eine normale Einstellung mit 100 Prozent Größe. Verkleinerte Seiten können Kästchen, Linien oder Hinweise schwer lesbar machen. Wenn ein Formular digital ausgefüllt werden soll, speichern Sie zunächst eine Kopie und prüfen Sie, ob die PDF-Datei tatsächlich Eingabefelder enthält. Viele PDF-Dokumente sind nur für den Ausdruck gedacht.
Benennen Sie die gespeicherten Dateien eindeutig, zum Beispiel mit Formularname und Downloadmonat. Senden Sie ausgefüllte Gesundheitsunterlagen nicht unverschlüsselt per E-Mail, sofern die Ordination keinen sicheren Übertragungsweg vorgibt. Speichern Sie persönliche Gesundheitsdaten außerdem nicht dauerhaft auf gemeinsam genutzten Geräten; für digitale Unterlagen empfiehlt sich ein geschützter Speicherort.
Für Rückfragen ist der Dachverband der Sozialversicherungsträger zuständig. Der Sitz befindet sich in der Kundmanngasse 21, 1030 Wien. Bei Fragen zum konkreten Ablauf Ihres Termins bleibt jedoch die behandelnde Ordination die erste Anlaufstelle.
Aktualität und Zuständigkeit der Unterlagen prüfen
Prüfen Sie vor der Verwendung, ob das Formular aus dem offiziellen Bereich der Österreichischen Sozialversicherung stammt und zur Vorsorgeuntersuchung – Neu gehört. Das Programm wird in Österreich seit dem 1. Oktober 2005 landesweit angeboten. Alte Ausdrucke können anders aufgebaut sein und sollten nicht ohne Rücksprache weitergegeben werden.
Als maßgebliches Aktualisierungsdatum gilt derzeit der 22. Juli 2026. Vergleichen Sie dieses Datum mit der Angabe auf der Downloadseite. Fehlt ein Datum oder wirkt eine Datei technisch verändert, laden Sie sie erneut über das offizielle Portal herunter.
Die Zuständigkeit liegt beim Österreichischen Sozialversicherungsträger – Dachverband der Sozialversicherungsträger, Kundmanngasse 21, 1030 Wien. Diese Stelle stellt die Formulare und fachlichen Ausfüllhilfen bereit. Die Ordination entscheidet, welche Unterlagen sie für Ihren Termin tatsächlich benötigt und wie sie verarbeitet werden.
- Prüfen Sie den Herausgeber und die Internetadresse.
- Vergleichen Sie Titel, Dateityp und Aktualisierungsstand.
- Verwenden Sie keine Dateien mit unklarer Herkunft.
- Fragen Sie die Ordination bei abweichenden Versionen.
- Bewahren Sie nur die für Ihren Termin benötigten Ausdrucke auf.
Das BMJV-Thema Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung ist davon zu unterscheiden. Die genannten Vorsorgeuntersuchungsformulare regeln weder eine Vertretung in Gesundheitsangelegenheiten noch eine spätere Betreuung. Wer hierzu Unterlagen sucht, benötigt eine eigene rechtliche Informationsquelle und nicht das Formularpaket der österreichischen Vorsorgeuntersuchung.
Das Aktualisierungsdatum bestätigt nur die Version eines Dokuments, sagt aber nichts über Ihren Gesundheitszustand aus. Bei inhaltlichen Fragen zu einem Feld ist die zuständige Ordination der richtige Ansprechpartner.
Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung nicht mit Gesundheitsformularen verwechseln
Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung verfolgen ein anderes Ziel als die Formulare der österreichischen Vorsorgeuntersuchung. Die Untersuchungsunterlagen dokumentieren medizinische Angaben und Befunde. Eine Vorsorgevollmacht regelt dagegen, wer Sie vertreten darf, wenn Sie Ihre Angelegenheiten später nicht mehr selbst entscheiden können.
Auch eine Betreuungsverfügung gehört nicht in das Formularpaket der Vorsorgeuntersuchung. Damit können Sie für den Fall einer gerichtlichen Betreuung Wünsche zur Person der Betreuung äußern. Das Dokument richtet sich an ein rechtliches Verfahren, nicht an die Erfassung von Blutwerten, Beschwerden oder Untersuchungsergebnissen.
- Vorsorgeuntersuchung: medizinische Prävention und Befunddokumentation
- Vorsorgevollmacht: private Bestimmung einer vertretungsberechtigten Person
- Betreuungsverfügung: persönliche Wünsche für ein mögliches Betreuungsverfahren
Die Begriffe klingen ähnlich, erfüllen aber unterschiedliche Funktionen. Ein ausgefüllter Anamnesebogen bevollmächtigt niemanden. Ebenso ersetzt eine Vorsorgevollmacht kein medizinisches Befundblatt und enthält keine ärztliche Untersuchung.
Für rechtliche Vorsorgedokumente sollten Sie eine unabhängige Fachstelle nutzen. In Österreich können je nach Inhalt und persönlicher Situation eine Notarin, ein Notar oder eine Rechtsanwältin beziehungsweise ein Rechtsanwalt beraten. Achten Sie besonders auf Form, Registrierung und Wirksamkeit. Diese Punkte hängen nicht vom Formular der Vorsorgeuntersuchung ab.
Bewahren Sie medizinische und rechtliche Unterlagen getrennt auf. Informieren Sie die von Ihnen ausgewählte Vertrauensperson darüber, wo die jeweiligen Dokumente liegen. Bei Fragen zur Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung ist außerdem zu klären, welches Recht für Ihren Wohnsitz und Ihre persönliche Situation gilt.
Fazit: Formular auswählen, Ausfüllhilfe nutzen und Unterlagen vollständig vorbereiten
Die richtige Vorbereitung endet nicht beim Download. Ordnen Sie die Unterlagen so, dass die Ordination sofort erkennt, was bereits ausgefüllt ist und was erst beim Termin ergänzt werden soll. Eine einfache Mappe oder ein klar benannter digitaler Ordner reicht völlig aus.
- Terminbestätigung und E-Card bereitlegen
- aktuelle Medikamentenliste ergänzen
- frühere relevante Befunde mitnehmen
- offene Fragen auf einem eigenen Blatt notieren
- Formulare erst unmittelbar vor dem Termin nochmals auf Vollständigkeit prüfen
Planen Sie etwas Zeit für Rückfragen ein. Notieren Sie, wann Beschwerden begonnen haben, wodurch sie sich verändern und welche Untersuchungen bereits erfolgt sind. So wird aus dem Formular eine brauchbare Gesprächsgrundlage.
Ausdrucke gehören an einen Platz, an dem nur berechtigte Personen Zugriff haben. Für digitale Unterlagen empfiehlt sich ein geschützter Speicherort.
Bei Unsicherheit gilt: Nicht raten und nichts eigenmächtig ergänzen. Markieren Sie die betreffende Stelle und klären Sie sie in der Ordination. Eine vollständige Vorbereitung bedeutet nicht, jedes Feld selbst auszufüllen, sondern die richtigen Informationen zur richtigen Stelle zu bringen.
Die offiziellen Unterlagen der österreichischen Vorsorgeuntersuchung helfen dabei, den Termin strukturiert vorzubereiten. Nutzen Sie sie als Arbeitsgrundlage und lassen Sie medizinische Bewertungen dort vornehmen, wo sie hingehören: im ärztlichen Gespräch.
Nützliche Links zum Thema
- Vorsorgevollmacht / Betreuungsverfügung - BMJV
- Musterformulare und Anleitungen zum Download
- Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung
Häufige Fragen zu Formularen für die Gesundheitsvorsorge
Welches Formular brauche ich für die österreichische Vorsorgeuntersuchung?
Das passende Formular hängt vom Untersuchungsumfang ab. Der Anamnesebogen erfasst persönliche Gesundheitsangaben, der Alkoholfragebogen den Alkoholkonsum, das Befundblatt die Untersuchungsergebnisse und das Dokumentationsblatt PAP-Abstrich die Angaben zur zytologischen Untersuchung.
Wer füllt das Befundblatt der Vorsorgeuntersuchung aus?
Das Befundblatt wird grundsätzlich von der Ordination ausgefüllt. Dort werden unter anderem Messwerte, Laborergebnisse und ärztliche Beurteilungen dokumentiert. Patientinnen und Patienten sollten medizinische Werte nicht eigenständig nachtragen oder verändern.
Was sollte ich beim Ausfüllen des Anamnesebogens beachten?
Füllen Sie den Anamnesebogen vollständig und ehrlich aus. Dazu gehören beispielsweise frühere Erkrankungen, Operationen, Medikamente, Allergien, familiäre Risiken und aktuelle Beschwerden. Bei unsicheren Angaben sollten Sie nicht raten, sondern die betreffende Stelle in der Ordination klären.
Wofür wird das Dokumentationsblatt für den PAP-Abstrich verwendet?
Das Dokumentationsblatt begleitet die Entnahme und Auswertung des PAP-Abstrichs. Die Ordination trägt die medizinischen Angaben ein, während das Labor das Untersuchungsergebnis dokumentiert. Informieren Sie die Ordination unter anderem über eine mögliche Schwangerschaft, Blutungen oder frühere Eingriffe am Gebärmutterhals.
Wo finde ich die aktuellen Formulare zur Vorsorgeuntersuchung?
Die aktuellen Formulare und Ausfüllhilfen stehen auf der Website der Österreichischen Sozialversicherung beziehungsweise des Dachverbands der Sozialversicherungsträger zum Download bereit. Prüfen Sie vor der Verwendung das Aktualisierungsdatum. Die Unterlagen wurden zuletzt am 22. Juli 2026 aktualisiert.
















